Boeing Stearman PT-17 Konvertierung

Mai 9th, 2015

Vorgeschichte

Doppeldecker mochte ich schon immer. Und neben den ganzen Hubschraubern auch viele kleine RC-Flugzeuge: Von Eflite/Parkzone hängen gerade über mir das UMX Beast, die UMX Corsair und die UMX Mosquito.

Auch eine winzige PT-17 von Hobbyking ist dabei, die gab es vor Jahren mal bei Hobbyking. Schau:

Boeing PT-17 von Herr Engineering

Ende 2014 gab es bei eBay das Angebot einer PT-17 von Herr Engineering. Ein Balsa-Gummimotormodell, nicht für Fernsteuerung vorgesehen. 762mm Spannweite. Kaufen kann jeder, dachte ich mir, bauen vielleicht nicht. Bestellt, gebaut und dabei um eine Fernsteuerung und elektrischen Antrieb erweitert.

Folgende Komponenten sind hinzugekommen:

  • Turnigy 2211/1300kV Motor
  • H-King 10A Fixed Wing ESC
  • Turnigy TS531A 3,7g Servos (3x)
  • OrangeRX RX3S 3-Axis Flight Stabilizer w/DSM2 Compatible 6CH 2.4 MHz Receiver
  • 500mAH 3S 25C Akku

Motordrehzahl, Höhenruder, Seitenruder (inklusive Spornrad) und die Querruder sind steuerbar:

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Das Heck ist durch die zusätzlichen Mechaniken, Scharniere und das Spornrad relativ schwer geworden, so dass neben dem Akku und dem Motor vorne weitere 35g Ballast installiert werden musste damit der Schwerpunkt stimmt. Ein bisschen Schade, das Abfluggewicht steigt damit auf 275g.

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Der Bau hat sich über ein paar Monate hingezogen, Anfang Mai 2015 war es fertig:

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Ganz besonders mag ich die detailgetreue Abspannung der Tragflächen:

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Erstflug

Der Erstflug war erfolgreich. Bis zu dem Moment wo der Motor ausgefallen ist. Eine Schraube hatte sich gelöst, ist in die Motorglock gefallen, dabei sind Windungen durchschlagen worden und der Motor war defekt. Ein neuer Motor ist unterwegs, der Austausch ist problemlos.

Dennoch: In den wenigen Minuten in denen die PT-17 bis heute geflogen ist zeigte sich: Sehr gutmütiges Flugverhalten und das Modell kann sehr sehr langsam geflogen werden. Keine Vibrationen vom Motor, es fliegt geräuschlos. Die Reaktion auf die Querruder ist etwas schwammig: Die Carbonrohre der Anlenkung lassen sich zu sehr verdrehen. Davon abgesehen arbeitet die elektronische Stabilisierung (mit der Freeware-Firmware) zuverlässig, auch bei Wind.

Zweitflug

Epilog

Seit Anfang Mai 2015 hat E-flite nun auch eine PT-17 im Programm: Spannweite Mit 388mm Spannweite und 48g Gewicht nur halb so groß und 1/5 so schwer. Zu spät, nun habe ich eine selbstgebaute. Mit viel mehr Details.

Update

Mittlerweile hat das Flugzeug den dritten Motor. Der zweite ist überhitzt, die Magneten waren danach kaputt. Die Kombination mit dem 8×4 Holzpropeller sieht zwar schön aus und hat ca. 120g Schub, passt aber nicht zum Motor. Neue Motorglocke eingebaut, nun ein 6×4.2 Propeller. Etwas weniger Schub, aber der Motor bleibt kalt.

CTC 3D-Printer (Makerbot Replicator 1 Clone)

Mai 9th, 2015

Bei eBay habe ich in der vergangenen Woche für 500,- Euro einen 3D-Printer gekauft. Es ist ein Clone des Makerbot Replicator 1 mit zwei Druckköpfen.

Erste Erfahrungen:

  • Der Lüfter der die Ansteuerung der Steppermotoren kühlt (von unten erreichbar nachdem eine Abdeckung entfernt wurde) ist extrem laut. Möglicherweise ist der defekt.
  • Update auf die Makerbot-Firmware 7.5 war kein Problem, das ging über ReplicatorG 40, geladen z.B. von replicat.org (erster Treffer bei Google) von problemslos. Doch diese ältere Version aus dem November 20123 hat Probleme.
  • Die Makerbot-Firmware bis 7.5 kann nur SD-Karten bis 2GB, die als FAT-16 formatiert sind, lesen.
  • Update auf die wesentlich bessere Sailfish-Firmware geht mit dem ReplicatorG40 aus dem obigen Link nicht. Die Version kann nicht wie in der Sailfish-Anleitung beschriebene die Firmware aus dem Netz laden. Auf Thingiverse unter Item 32084, im Bereich Files, ist die Revision r30 des ReplicatorG40 zu finden. Diese Version funktioniert, danach ist der Anleitung von Sailfish einfach zu folgen.
  • Das Gerät ist der MakerBot Replicator 1 Single & Dual.
  • Sailfish 7.7. kann SD-Karten mit mehr als 2GB und FAT-32 formatiert lesen.
  • Der Vollständigkeit halber: thingiverse.com ist die Drehscheibe für Modelle

Derzeit wird gedruckt, im Keller, der Drucker ist doch recht laut. Update: Das Druckergebnis war sehr gut. Bis zu dem Moment wo kein Filament mehr zugeführt wurde. Auf der Spule war es so ungeschickt aufgewickelt, dass es nicht mehr abgewickelt werden konnte. Der Strang ist daraufhin gerissen.

Wiki2Touch: Reloaded

Februar 3rd, 2012

Back in 2007 I’ve written Wiki2Touch, an offline reader for Wikipedia or other wiki-style article collections. iPhone, now iOS, software. That version was never available in the Apple AppStore. It was only running on jailbroken iOS devices. Basically this program was a background task, running on the iOS device and acted as a web server, serving the articles using the http protocol. So you was able to read the articles using Safari, connecting to the local ip address 127.0.0.1. Here is a screenshot of that version:

Old version of Wiki2Touch

Wiki2Touch: Image of the damon based version

The wiki language parser I’ve written is able to parse and convert more or less the complete wiki language used by Wikipedia. This includes templates, usually used to display tables and other fancy content. You miss a lot of information if you omit these tables. AFAIK this is still the only version of an offline Wikipedia reader for iOS devices which is able to do that. Correct me if this isn’t so. Beside that Wiki2Touch can display images, math symbols, it is able to use different languages side by side – including chinese – and some more features.

I’ve stopped development in the first half of 2008.

Now, a couple of years later, I’ve restarted Wiki2Touch development. The new version uses a slightly different approach: It’s not background process anymore, it’s an App for iOS. The wiki server is spawned as a thread of the main process. Hence, Safari isn’t necessary anymore. Here is a picture:

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 New version of Wiki2Touch: Integrated web view

Searching for and choosing an article isn’t a function of the webpage anymore, it’s integrated into the app with a nice animation when you switch between article view and the search view:

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The search is part of the app

And yes, as I’m using my iPad very often, Wiki2Touch is a universal app running on the iPad as well. Much faster (I only have a 3G iPhone) and a different layout:

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Wiki2Touch on the iPad

Here is another screenshot with the popover search view visible:

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Wiki2Touch on the iPad with search view visible

 Don’t ask me when – or if ever – this app is available in the apple AppStore. Right now, there is still a lot left to do:

  • Support for multiple languages is currently disabled
  • The GUI part of the app has some know memory leaks
  • The GUI layout isn’t complete (an example: look at the first screenshot, the article title way to small)
  • The wiki language interpreter has some know bugs
  • Images name are not stored cases sensitive
  • Cache management isn’t existing
  • And so on. I’m pretty sure I will find more…

I really don’t want to put something into the AppStore which is not “apple style”: Easy to use, rock solid and nice to look at. I will keep writing here what is going on. If you like it, read it.

Have fun.

 

 

Pyrussieg

Januar 2nd, 2010

Gestern habe ich meinen roten 4#3er “zerlegt”. Der bis dato mit 31,8g leichtes aus meiner Sammlung flog gegen ein aufgehängtes Federbett.

Der FP-Heli ist ein umgebauter Walkera 4#3. U.a. sind beide Motoren Brushlessmotore. Kein Teil der Elektronik ist “original”, eine Reihe von Anbauteilen sind es auch nicht mehr.

Bei uns haben Möbel, Wände und Accessoires kein Eigenleben und springen nicht in die Flugbahn. Nein, die Kiste wurde eigenhändig in die Bettdecke geflogen.

Der nachfolgende Aufprall nach zwei Metern Sturz beschädigte die rote Haube, den Bremsteller und wie sich herausstellte die Zuleitung vom Hauptregler zum Empfänger.

 Lightweight Walkera 4#3

Mein umgebauter Walkera 4#3 vor dem “Satz”

Das die lackierte Haube kaputt ist sieht man nur von unten. Aber ich weiß es, was schlimmer ist.

Die Reparatur der Zuleitung gab die Gelegenheit, die komplette Verdrahtung der beiden Regler mit dem Empfänger zu erneuern. Die vorherige war etwas knapp bemessen, so dass der Hauptregler etwas schief auf dem Empfänger zu liegen kam.

Da das Modell schon auf der Werkbank stand wurde zugleich die Paddelstange aus Federstahl gegen ein aus 1mm Carbonstab ersetzt. Zudem die Schrauben der Servohörner entfernt und die Schubstangen von den Servos zur Taumelscheibe durch 0,8mm Carbonstab ersetzt. Die originalen 4#3er besahsen damals so eine Carbon-Paddelstange, die Paddelstange der Nachfolgemodelle ist aus Stahl, ist robuster und leichter einzustellen.

Eine originale, nicht umlackierte Haube rundete das Ganze ab. Durch diese Maßnahmen sank das Gewicht von 31,8g auf auf nur noch 30,85g. Wow. Mit einem 350mAh Zippy-Akku liegt das Abfluggewicht unter 40g.

Ach ja: Genaue Gewichtsangaben immer ohne Akku. Es gibt verschiedene Typen und die sind unterschiedlich schwer.

Lighter 4#3er

38,9g leichter Walkera 4#3 FP-Heli

Zum Vergleich: Ein originaler Walkera 4#3b Vollbrushless wiegt aus der Packung Abflugbereit weit mehr als 60g. Ohne Akku immer noch um die 50g.

Der vorher sauber eingestellte Heli flog nun sehr dürftig. Beim Start zog der Heli extrem nach links weg. In dieser Stärke vollkommen ungewohnt. Ein bisschen Linksdrift war vorher auch da. Ausgetrimmt, ok.

Doch der weitere Flug war extrem schwammig, von direkt konnte keine Rede mehr sein. Ganz anders als vorher. Selbst der Gyro bekam etwas Husten.

Der Übeltäter war schnell ausgemacht: Die Carbon-Padelstange! Im Vergleich zu einer aus Stahl lässt sich diese etwas leichter durchbiegen, doch was viel schlimmer ist, das sich die Paddel wesentlich leichter gegeneinander verdrehen lassen.

Nach dem Wechsel zurück auf die Stahlstange zog der Heli beim Starten arg nach rechts. Zurück auf die alte Trimmung gestellt flog er wie vorher. Sauber, ruhig und vor allem wieder schön direkt in der Ansprache. Na ja, direkt, was bei einem FP-Heli halt direkt bedeutet. Doch mit 31,2g immer noch 0,7g leichter als vorher.

Als der 4#3b mit der Paddelstange aus Stahl im zweiten Halbjahr 2008 als Nachfolger zum 4#3 vorgestellt wurden, schwärmten alle über das wesentlich direkter Steuerverhalten. Der 4#3b besitzt einen wesentlich modifizierten Kopf, der jedoch prinzipiell genauso funktionierte. Doch am Ende lag es nicht am Kopf, sondern an der Paddelstange. Wieder was gelernt.

Der neue Kopf des 4#3b ist günstiger in der Herstellung, es konnte auf zwei Kugellager verzichtet werden.

Hier noch ein paar Details einer etwas älteren Version meines 4#3:

 

Ein paar Details

Details umgebauter Walkera 4#3